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Sonntag, 25. Jun 2017

Grundlagen des Forex Handel

grundlagenforex

Der Forex-Markt beinhaltet jede mögliche Währungseinheit auf der Welt, da jede Nation Produkte importiert und exportiert. Normalerweise benutzen Länder ihre eigene Währung, um Produkte von anderen Ländern zu kaufen. Ob es nun ein Trader ist, der hofft mit dem Währungswechseln Profit zu machen, oder ein amerikanisches Restaurant, welches französischen Wein kaufen möchte, oder ein schwedischer Schreiner, der Bolzen aus Südkorea erwerben will, oder ein Tourist im Urlaub – jeder muss Geld wechseln, um Transaktionen durchzuführen. Diese praktischen Verwendungen für Währungen schaffen einen fluiden Markt für Forex-Spekulanten. Jedoch ist Forex, im Vergleich zu andern Handelstypen, ein relativ neues Phänomen.

Der Forex-Markt ist relativ neu und wurde erst in den 1970er Jahren etabliert, als Länder langsam begannen, freie Wechselkurse einzuführen. Bis zu den 1970ern, und seit den vorherigen 100 Jahren, war der Wert vieler Währungen in irgendeiner Weise mit dem Wert von Gold verknüpft. 1944 wurde dieser „Gold-Standard“ durch das Bretton Woods-Abkommen abgelöst, welches den US-Dollar gegen Gold gewertet und alle anderen Währungen an den Wert des US-Dollars geknüpft hat. 1975 ist dieses Abkommen zerbrochen und ein System von freien Wechselkursen wurde größtenteils übernommen.

Obwohl der Forex-Markt in den 1970ern ins Leben gerufen wurde, war der Zugang von kleinen Spekulanten zum Forex-Markt bis zu den späten 1990ern sehr eingeschränkt und erst der weitverbreitete Zugang zur Internet-Technologie machte es möglich. Heute machen individuelle Spekulanten einen großen Teil dieses Marktes aus, welcher zuvor nur großen kommerziellen Institutionen zugänglich war.

Welche Währungen werden gehandelt?

Während alle Währungen auf dem Forex-Markt erhältlich sind, besteht die Mehrheit der Handelsgeschäfte (90%) aus nur 14 Währungen, während 4 Währungen, der US-Dollar, der Euro, der Japanisch Yen und das Britische Pfund ungefähr 77% aller Handelsgeschäfte ausmachen.

Die am meisten gehandelten Währungen, allgemein durch den Ländernamen und den Währungsnamen abgekürzt, sind der United States Dollar (USD), der Euro (EUR), der Japanische Yen (JPY), das Britische Pfund (GBP), der Schweizer Franken (CHF), der Kanadische Dollar (CAD), der Neuseeländische Dollar (NZD) und der Australische Dollar (AUD).

Forex besteht immer aus zwei Währungen: die eine wird erworben und somit gegen eine andere getauscht. Gemeinsam werden die beiden Währungen ein Währungspaar genannt. Die häufigsten Forex-Währungspaare sind:

Rang

 

Name der Währung

 

Symbol

 

1 Euro / US-Dollar EUR/USD
2 US-Dollar / Japanischer Yen USD/JPY
3 Britisches Pfund / US-Dollar GBP/USD
4 US-Dollar / Schweizer Franken USD/CHF
5 Euro / Britisches Pfund EUR/GBP
6 Euro / Japanischer Yen EUR/JPY
7 Euro / Schweizer Franken EUR/CHF
8 Australischer Dollar / US-Dollar AUD/USD
9 US-Dollar / Kanadischer Dollar USD/CAD
10 Neuseeländischer Dollar / US-Dollar NZD/USD

 

Die Reihenfolge der Währungen ist wichtig und muss verstanden werden. Wenn man ein Währungspaar erwirbt, wird die erste Währung des Paares (die Basiswährung) gekauft und die zweite Währung (die Notierungswährung) wird verkauft.

Wenn Sie zum Beispiel EUR/USD kaufen, dann erwerben Sie eigentlich Euros und verkaufen gleichzeitig US-Dollar. Sie würden profitieren, wenn der Wert des Euros relativ zum US-Dollar steigt.

Wenn Sie hingegen glauben, dass der Wert des Euros sinkt, dann würden Sie das EUR/USD Paar verkaufen. Dieses Handelsgeschäft würde dann aus einem Verkauf von Euros und einem Kauf von US-Dollar bestehen. Beachten Sie, dass Sie das Währungspaar nicht einfach in der „herumgedrehten“ Richtung kaufen können. USD/EUR wird nicht gehandelt oder ist auf den Handelsplattformen für gewöhnlich nicht verfügbar.

Währungspaare haben eine allgemeine oder bevorzugte Reihenfolge. Wie oben bereits erwähnt, ist EUR/USD die bevorzugte Reihenfolge für diesen Handel und wird so auf Handelsplattformen angeboten. Das Paar USD/EUR wird jedoch nicht angeboten und kann auch nicht gehandelt werden. Diese etwas zufällig scheinende Wahl der Reihenfolge schränkt die Handelsmöglichkeiten jedoch keineswegs ein. Der Trader muss sich nur merken, dass er jedes Paar zu jeder Zeit kaufen und verkaufen kann (zum Beispiel kann ein Paar, welches man nicht besitzt verkauft werden und dann später zurück erworben werden).

Handelszeiten

Außer einer kurzen Pause an den Wochenenden, findet Forex 24 Stunden am Tag statt. Mit der immer weiter steigenden globalen Geschwindigkeit der Internetverbindungen und dem 24-Stunden-Handel, ist der Forex-Markt fast non-stop aktiv.

Ein wenig Forex-Vokabular

Jeder, der mit dem Forex-Handel beginnen will, sollte ein paar der grundlegenden Wörter kennen, die unten gelistet sind. Sehen Sie sich für weitere Informationen unser Online-Glossar an.

Foreign Exchange (Devisenmarkt)
Foreign Exchange (Devisen), oder Forex, ist ein globaler Markt zum Kauf und Verkauf von Währungen.

Spot Market (Spotmarkt), Forwards (Termine) und Futures Markt (Termingeschäftsmarkt)

Der „Spot Market“ macht den größten Teil des Forex-Markte aus und besteht aus den derzeitigen Kursen für Währungen und direkten Handelsgeschäften. Der „Forwards Market“ umfasst für Kunden maßgeschneiderte Verträge über unabhängige Transaktionen, die zu einem bestimmen späteren Zeitpunkt stattfinden. Auf dem „Futures Market“ werden Standard-Verträge zu späteren Zeitpunkte für ein bestehendes Handelsgeschäft festgelegt.

Währungspaare

In einem Forex-Handel sind immer zwei Währung enthalten – eine wird im Tausch für die andere erworben. Gemeinsam werden die beiden Währungen ein Währungspaar genannt und normalerweise durch eine Abkürzung aus drei Buchstaben dargestellt. Sehen Sie sich zum Beispiel das Währungspaar EUR/USD an. In diesem Beispiel wird der Euro (EUR) die Basiswährung genannt und die zweite Währung, der US-Dollar (USD) wird die Notierungswährung genannt.

Für die meisten Transaktionen wird entweder der USD oder der EUR als Basiswährung genutzt. In dem Beispiel von EUR/USD wird der Wert des USD (der Notierungswährung) in Relation zu 1 EUR betrachtet. Wenn der notierte Kurs dieses Paars 1.3553 beträgt, dann bedeutet das, dass man 1 Euro benutzen kann, um 1,3533 US-Dollar zu kaufen.

Und so kann man diese Information anwenden: Wenn der Trader glaubt, dass sich der Wert des US-Dollar in Relation zum Euro verschlechtern wird, kauft er vielleicht das EURUSD-Währungspaar und verkauft das Paar dann später wieder, wenn der Wert des Paares steigt (angezeigt durch ein Verringerung des US-Dollar-Wertes, der Notierungswährung). Lesen Sie weiter für ein detailreiches Beispiel eines solchen Handels.

Pip

Ein Pip ist die kleinste Preiseinheit jeder Währung. Es ist eine Abkürzung für „Percentage in Point“ (Prozentsatz in Punkt). Die meisten Währungen werden bis zur vierten Stelle nach dem Komma dargestellt und der Pip ist die kleinste Veränderung in der vierten Stelle hinter dem Komma, oder 0,0001. Für den Euro bedeutet das, dass ein Pip 1/100stel eines Cents ist. Der Japanische Yen ist die einzige Währung, die nur bis zur zweiten Stelle hinter dem Komma angezeigt wird, wodurch der Pip-Wert 0,01 beträgt. Profite oder Verluste werden im Forex-Handel oft in Pip gemessen.

Bid Price (Angebotspreis), Ask Price (Nachfragepreis) und Spread (Spread)

Bid- und Ask Price

In jeder Forex-Transaktion wird eine Währung gekauft und die andere zeitgleich verkauft. Wie in einer Auktion benutzt der Forex-Markt die Begriffe Angebot und Nachfrage um den Wert seiner Währung zu beschreiben.

Eine einfache Regel die Sie sich beim Forex-Handel merkten sollen ist, dass Sie ein Währungspaar zum Nachfragepreis kaufen und zum Angebotspreis verkaufen können. Es ist einfach, sich zu merken, welcher Preis was ist: Der Markt „bietet“ auf einen gewissen Preis, wenn er das Paar vom Broker kauft und „fragt nach“ einem gewissen Preis, wenn er ein Währungspaar an den Trader zurückkauft.

Die Begriffe Angebot und Nachfrage machen am meisten Sinn aus der Sicht des Marktes. Der Angebotspreis ist der Preis, zu dem andere gewillt sind, ein bestimmtes Währungspaar zu kaufen und der Nachfragepreis ist der Preis, zu dem andere gewillt sind, das Währungspaar zu verkaufen.

Um dieses wichtige Konzept mit den Begriffen der Basiswährung und Notierungswährung zu umschreiben: der Angebotspreis ist der Betrag, die der Markt bietet, um eine bestimmte Basiswährung zu kaufen, während der Nachfragepreis der Betrag ist, die der Markt bereit ist, für die Basiswährung zu bezahlen (in einem Wert wo die Notierungswährung benannt wird).

Forex-Preise zeigen manchmal Angebots-und Nachfragewerte in der Form Bid/Ask an. Zum Beispiel wird die USD/CAD-Forex-Quote als 1.0180/83 angezeigt. Dieser Preis gibt an, dass der Angebotspreis 1,0180 und der Nachfragepreis 1,0183 beträgt.

Spread

Der Spread ist die Differenz zwischen dem Angebots- und Nachfragepreis. In dem Fall der USD/CAD-Quote von 1.0180/83 beträgt der Spread 0.0003, auch im Allgemeinen als „3 Pips“ bezeichnet.

Für ein Beispiel wie diese Information angewendet wird, wenn man Gewinne und Verluste beim Forex-Handel berechnet, besuchen Sie bitte und „Mechanics of Forex Trading“ Seite.

Leverage und Margen

Leverage

Das Leverage erlaubt, dass große Mengen einer Währung mit einem kleinen Investment erworben werden. Die Größe des erhältlichen Leverage wird vom Broker festgelegt und variiert, zum Beispiel 100:1, was bedeutet dass Währungen im Wert von 100 000€ mit einer Anzahlung von 1000€ gehandelt werden können. Das Wort „Leverage“ bedeutet im originalen Sinne den Effekt, einen Hebel zu benutzen, um ein größeres Objekt zu bewegen. Als Forex-Begriff bedeutet Leverage, dass man einen Kredit benutzt, um mehr Währungen mit einer relativ kleinen Geldanzahlung zu erwerben. Dieses angezahlte Geld wird „Marge“ genannt.

Margen

Eine Marge bezieht sich eigentlich auf das eingezahlte Geld auf einem Forex-Handelskonto. Ein Trader muss eine bestimmte Menge Geld, die „Marge“, auf seinem Konto haben, bevor er mit dem Handel auf dem Forex-Markt beginnen kann. Die benötigte Summe bezieht sich direkt auf die Summe des erhältlichen Leverage. Wenn ein Margen-Konto zum Beispiel einen Wert von 1000€ besitzt und das Leverage 100:1 ist, kann der Trader mit 100 000€ Währungen handeln. Bedenken Sie, dass die Summe der erhältlichen Marge zusammen mit dem Wert der aktiv gehandelten Forex-Währungen steigen und sinken. Dieser Prozess with „marked to market“ („bezogen auf Marktbewertung“), wodurch Profite und Verluste sofort dem Margen-Konto des Traders hinzugefügt oder abgezogen werden.

Marked-to-Market

Veränderungen in den Werten der offenen Handelsgeschäfte (Positionen) des Traders werden normalerweise im Kontostand des Traders wiedergespiegelt. Diese Verrechnung, „mark to market“ genannt, kann fortlaufend auf einigen Handelsplattformen geschehen, oder auch nur einmal pro Tag auf anderen Plattformen. Der Begriff bezieht sich auf die Zeiten vor dem Computer, als die Preise von Vermögenswerten am Ende jeden Tages auf einem Bilanz-Papier notiert, oder „marked“, wurden. Diese Praktik existiert bis heute, jedoch elektronisch, und kann einen bemerkbaren Einfluss auf Ihren Kontostand haben.

Glossar

Sehen Sie sich für weitere Handels-Begriffe unser ausführliches Glossar für Forex-Handels-Begriffe.

Was wird gehandelt?

Obwohl so gut wie jede Währung auf dem Forex-Markt gehandelt werden kann, werden die am meisten gehandelten Währungen als Major Currencies (Hauptwährungen) bezeichnet. Währungen werden grundsätzlich auf ein Symbol aus drei Buchstaben abgekürzt. Hauptwährungen sind unter anderem: der United States Dollar (USD), der Euro (EUR), der Japanische Yen (JPY), das Britische Pfund (GBP), der Schweizer Franken (CHF), der Kanadische Dollar (CAD), der Neuseeländische Dollar (NZD) und der Australische Dollar (AUD). Andere Währungen werden als Nebenwährungen bezeichnet, manchmal auch als „Exotische“ („Exotic“) oder „Schwellenländer-Währungen“ („Emerging“).

Währungspaarsymbole

Währungen werden immer als Paar gehandelt, bei dem eine Währung gekauft wird und die andere Währung verkauft wird. Beim Forex-Handel macht eine kleine Gruppe Währungen den größten Handelsanteil von Währungen aus. Diese Paare werden oft „Major Pairs“ oder die „großen Paare“ genannt. Obwohl es keine offizielle Liste der Major Pairs gibt, würde sie wahrscheinlich folgende Paare enthalten: EUR/USD, USD/JPY, GBP/USD, USD/CHF, EUR/GBP, EUR/JPY, EUR/CHF, AUD/USD, USD/CAD und NZD/USD. Beachten Sie, dass die meisten Paare den US-Dollar oder Euro enthalten. Währungen, die weder den USD, noch den Euro enthalten werden normalerweise „Cross rates“ oder „Kreuzkurse“ genannt. Einige Kreuzkurs sind beliebt, aber die meisten haben weniger Handelsvolumen und sind für erhöhte Spreads und starke Kursschwankungen anfällig.

Es ist wichtig noch einmal anzumerken, dass die Reihenfolge der gelisteten Währungen im Währungspaar von Bedeutung sind. Außerdem findet der meiste Handel zwischen zwei Währungen mit einem Paar in einer bestimmten Reihenfolge statt. Wenn zum Beispiel der US-Dollar gegen den Euro getauscht wird, ist das Paar EUR/USD und nicht USD/EUR. Die bevorzugte Reihenfolge des Paares wurde durch Tradition und übliche Praxis etabliert. Natürlich hat die Reihenfolge keinen Einfluss auf die Möglichkeit, die Währung in jede „Richtung“ zu tauschen. Wenn ein Trader Euros mit US-Dollar kaufen wollte, würde er einfach verkaufen.

Wie viel kostet der Handel

Dem Forex-Markt beizutreten kann sehr wenig kosten. Das benötigte Kapital ist die Summe, die die Maklerfirma als Anzahlung auf Ihrem Margen-Konto benötigt. Einige Broker erlauben einen minimalen Kontostand (für das Margen-Konto) von nur 250€. Mit einem Leverage können die kontrollierten Währungen ausgehend von diesem minimalen Kontostand riesig sein. Praktisch gesehen kann jedoch das Handeln mit einem Minimum auf dem Margen-Konto riskant sein. Eine unvorteilhafte Veränderung in den Währungspreisen kann schnell dazu führen, dass das gesamte Margen-Konto mit dem Minimumstand geleert wird.

In Wirklichkeit werden die Kosten jedes Handels (vor Profit oder Verlust) im Spread gefunden (siehe oben). Da jedes Forex-Paar zum Angebotspreis erworben wird und zum Nachfragepreis verkauft wird, gibt es Kosten zum Handeln des Paares. Diese Kosten sind der Betrag des Spreads multipliziert mit dem Betrag der gehandelten Währung ist. Normalerweise wird für den Forex-Handel keine Gebühr verlangt. Die Kosten beziehen sich nur auf das Spread. Ein normaler Spread für die Hauptwährungen beträgt vielleicht 3 Pips (oder 0,0003). Mit diesem Spread gibt es eine Gebühr von 30€, um einen Währungshandel im Wert von 100 000€ zu eröffnen und abzuschließen.

Mit Forex durchstarten

Wie man beginnt

Wie mit jedem neuen Risiko, und eigentlich sogar mehr als bei den meisten Risiken, ist eine durchdachte Annäherung an den Forex-Markt von Vorteil. Obwohl es sicher viele Wege gibt mit dem Forex-Handel zu beginnen, sollten die folgenden Schritte beachtet werden:

Schritt 1: Informieren

Wie vor jedem neuen Wagnis, braucht man auch beim Forex-Handel einen gewissen Grad an Wissen, bevor man es versucht. Ein wichtiger Teil des Lernprozesses beinhaltet das Lernen über die Welt des Forex-Handels, aber ein genau so wichtiger Teil ist auch die Selbsterkenntnis – das Verstehen, was für eine Art von Person man eigentlich ist.

Das Handelsgeschäft, vor allem der Forex-Handel, verlangt nach Qualifikationen, die nicht jeder besitzt. Beim Forex-Handel braucht man einen bestimmten Mix an Eigenschaften, u.a. Intelligenz, Mut, Disziplin, Einblick in die Markt-oder Massenpsychologie, vielleicht auch ein wenig Intuition was Marktbewegungen angeht und Elan, Entschlossenheit und Geduld. Wenn Sie diesen gewissen Mix an Charaktereigenschaften nicht besitzen, muss das aber nicht unbedingt ein persönliches Defizit sein. Nicht jeder kann ein Trader sein. Manche Menschen sind gut in Kunst, andere im Business, wieder andere in Musik oder Mathe und manche sind gut im Forex-Handel. Selbst wenn das Handeln etwas für Sie ist, werden Sie erst Geduld, Anstrengung und Erfahrung zeigen müssen, bevor Sie ein erfolgreicher Trader werden können.

Der erste Schritt ist, etwas über Forex zu lernen. Diese Seite ist so aufgestellt, dass sie die Grundlagen des Forex präsentiert. Informieren Sie sich auch über Währungen. Das beinhaltet grundlegende Informationen über die Währung und das Land oder die Region, die sie benutzt, aber auch die fundamentalen Kräfte, die diese Währung beeinflussen. Informieren Sie sich danach über die technische Analyse und wie die meisten Trader ihre Entscheidung davon abhängig machen.

Schritt 2: Entscheiden Sie sich, wo Sie handeln wollen

Nachdem Ihr Lernprozess im Gange ist, ist der nächste Schritt die Auswahl eines Brokers. Das Handeln auf dem Forex-Markt findet durch einen Broker oder Dealer statt, der Ihnen eine Handelsplattform und seine Service zum Handel mit Forex im Internet zur Verfügung stellt.

Es gibt viele Faktoren, die es bei der Auswahl des Forex-Brokers zu beachten gilt. Diese Faktoren sind unter anderem:

• Kontotyp: Von einem Broker können mehrere Kontotypen angeboten werden. Obwohl jeder Broker vielleicht andere Namen benutzt, sind die Kontotypen normalerweise folgende: Full Size, für Währungshandelsgeschäfte mit Anteilen von rund 100 000€; Mini mit rund 10 000€; und Micro-Konten für Anteile mit rund 1000€ und manchmal weniger.
• Minimum des Kontostands: Anzahlungsgrößen werden durch die Margen-Anforderungen festgelegt. Verschiedene Broker erlauben Handel mit verschiedenen Minimums an Kontoständen.
• Leverage: Das Verhältnis der Margen-Anforderungen zum Wert des gehandelten Währungspaares. Das kann sich von Broker zu Broker stark unterscheiden
• Plattform: Die Plattform-Software der verschiedenen Broker unterscheiden sich in Aspekten wie Einfachheit der Bedienung, Verlässlichkeit und Features.
• Regulierungen: Nicht alle Broker werden reguliert und daher müssen Trader vorsichtig sein, wenn sie in Ländern ohne nationalen Aufsichtsbehörden tätig sind.
• Service: Der Kundenservice den Sie von ihrem Broker erhalten, kann auch Ihre Handelserfahrung und Gewinne/Verluste beeinflussen.

Für weitere Information für die Konteneröffnung, lesen Sie den Abschnitt „Opening a Forex Account“.

Schritt 3: Wenden Sie das Gelernte an

Der Forex-Markt bietet verschiedene Möglichkeiten, um das Handeln zu üben. Broker bieten Demonstrations-Konten an, wo all die Echtzeit-Dynamiken des Handels dabei ist, Sie aber keine Kosten oder Verlustrisiken haben. Benutzen Sie das Demo-Konto, um Ihr Wissen zu testen und zu steigern und Ihre Handelsstrategien auszutesten. Es macht Sinn, dass Sie zuerst auf einem Demo-Konto durchgehend Profit machen, bevor Sie den Handel mit echtem Geld beginnen. In der Tat haben Sie vielleicht schon einmal gehört, dass die Psychologie beim echten Handeln es viel schwerer macht, Profit mit echtem Geld und echten Risiken zu machen. Seien Sie während dieser Zeit geduldig. Lernen Sie zuerst einmal „auf dem Papier“ (auf einem Demo-Konto) zu handeln, bevor Sie echten Gels riskieren.

Schritt 4: Eröffnen Sie ein echtes Forex-Konto

Sobald Sie genug geübt haben und sich bereit fühlen, ist es an der Zeit ein echtes Konto zu eröffnen. Vergessen Sie nicht, dass es jetzt das Risiko gibt, Geld zu verlieren. Um Ihre potentiellen Verluste (oder Profite) einzuschränken, ist es ratsam mit einem Micro- oder Mini-Konto zu beginnen.

Beginnen Sie klein

Mit dem eröffneten Konto sollten Sie zuerst einmal eine Anzahlung leisten, um mit dem Handeln beginnen zu können. Vergessen Sie nicht, klein anzufangen und nur Geld zu benutzen, dass Sie auch verlieren können. Wenn verlorenen Geld weniger verfügbare Geldmittel für die wichtigsten Lebensgrundlagen, wie Essen für Sie oder Ihre Kinder bedeutet, sollten Sie sich wieder Ihrem Übungskonto zuwenden und warten, bis Sie mehr Geld haben, bevor Sie den Forex-Markt wieder betreten.

Seien Sie vorsichtig

Selbst wenn Sie sich wirklich bereit und fähig sehen, den Forex-Markt zu betreten, gehen Sie es ruhig an. Handeln Sie vorsichtig; beobachten Sie das Währungspaar ganz genau und geben Sie nicht Ihr gesamtes Geld auf einmal in den Markt. Sehen Sie die investierte Zeit und das Geld als eine Investition in Ihre Bildung. Sie haben vielleicht Anfängerglück, aber es ist wahrscheinlicher, dass Ihr gesamtes anfängliches Margen-Konto verloren geht. Nehmen Sie sich Zeit; der Forex-Markt hat kein Schnell-reich-werden-Schema, dass ist nur durch Zeit und Erfahrung möglich.

Erweitern Sie Stück für Stück Ihren Horizont

Mit Erfahrung kommt innere Ruhe. Sobald Sie diese innere Sicherheit haben, dass Sie auf dem Forex-Markt fähig sind und sobald sich die Handelserfahrung und der Erfolg steigern, erhöhen Sie langsam die Handelssummen. Bleiben Sie jedoch immer diszipliniert und vorsichtig. Sogar erfahrene Trader verlieren Geld. Stellen Sie sicher, dass Ihr Handels-Stil zu Ihnen passt und bleiben Sie dann dabei.

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